Samstag, 27. August 2016

Samstagskaffee #75

Wie wunderbar, dass der Sommer sich nun doch noch ein Stelldichein gibt, oder? Wir genießen den heutigen Tag überwiegend draußen, spielen im Garten oder üben mit den Kindern Laufrad- bzw. Fahrradfahren auf der Straße. Meinen Samstagskaffee nach dem Mittagessen gibt es heute zudem mit ein wenig Vorfreude auf den heutigen Abend. 
Mit zwei guten Freundinnen gönne ich mir ein paar kinderfreie Stunden und schaue mir - nachdem ich heute vormittag noch selbst geritten bin - heute Abend die Profis auf dem Reitplatz vor dem Münsteraner Schloss an. Vor fünf Jahren sah es dort abends noch so aus:
An diesem Abend fiel das Turnier ziemlich ins Wasser, aber der Veranstalter reagierte gut. Es gab Freikarten für die betroffenen Besucher und im Jahr darauf war der Boden so erneuert worden, dass ein paar kräftige Regengüsse jetzt nicht mehr so ein Problem wären. Und überhaupt - Regen müssen wir heute doch ohnehin kaum erwarten, oder?
Verlinkt bei Andreas Samstagsplausch, mit lieben Grüßen in das dortige Kaffeekränzchen.

Dienstag, 23. August 2016

Ferienende

Vorbei sind die...
Drei Wochen lang hing dieses Schild (die Sonne hat unser Sonntagsjunge gemalt) an der Stelle, wo sonst unser Wochenplan hängt. Keine festen Termine, kein Kindergarten, kein Sport, keine Musikschule... dafür viel Zeit miteinander, mit der Familie und Freunden. Zeit für Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen. Zeit, die Kinderzimmer wieder an Alter und Entwicklungsstand anzupassen. In diesen drei Wochen wurden zwei Kleidergrößen aussortiert, zwei einsortiert. Spielsachen und Bilderbücher wurden an die kleine Schwester abgegeben, dafür durfte der Sonntagsjunge ein paar Spielsachen bei sich einsortieren, mit denen früher sein Papa gespielt hat. Meine Schwester und meine Nichte haben uns für ein paar Tage besucht. Gemeinsam haben wir einen Abenteuerbauernhof unsicher gemacht, sind ein paar Mal schwimmen gegangen und im Zoo gewesen. 
Seit heute sieht der Alltag nun wieder anders aus. Für die Kinder hat der Kindergarten wieder angefangen. Als ich sie heute abholen wollte, wollten beide gar nicht aus ihrer Gruppe raus - offensichtlich hatten sie ein paar schöne Stunden dort. Für mich geht es nun vormittags wieder ins Büro. Zudem stehen jeweils nachmittags, abends oder am Wochenende noch ein paar Stunden Home Office auf dem Programm. Naja, wenn dafür solche Bedingungen herrschen wie heute, ist das ja kein Problem... ;-)

Samstag, 13. August 2016

Samstagskaffee #74

Ein kleiner Kaffeegruß von unserem heutigen Samstag. Hinter uns liegt eine ungewöhnliche Woche, denn der Liebste hat frei, der Kindergarten noch zu, ich muss noch nicht arbeiten und somit waren wir alle gemeinsam für eine Woche zu Hause. Vor ein paar Tagen habe ich in einem Zeitungsartikel gelesen, dass man diesen Urlaub zuhause auch als "Staycation" bezeichnet. Wir haben die Zeit gut genutzt, ein paar Ausflüge gemacht und meine Schwester mit meinem Patenkind für ein paar Tage zu Besuch gehabt. So war die Woche gut gefüllt. Dauerhaft ist Urlaub zuhause aber nicht unbedingt unser Fall, das haben wir auch festgestellt. Dazu sind wir zu gerne unterwegs. 
Mein heutiger Samstagskaffee...
mit Keksdieb, auf frischer Tat ertappt.
Heute sind wir mit den Kindern nach Ochtrup zum Outletcenter gefahren, wo ich heute nachmittag auch mit dem Liebsten und den zwei kleinen Keksdieben meinen Samstagskaffee getrunken habe. Beide Kinder sind vor kurzem in die nächste Kleidergröße hinein gewachsen. Das war eine gute Entschuldigung für einen Einkaufsbummel. Habt ein schönes Wochenende! 

(Verlinkt bei Andrea und ihrem Samstagsplausch, mit schönen Grüßen in die Runde)

Freitag, 12. August 2016

12 von 12 im August 2016: Postkutschen-Fahrt

Lust auf 12 Bilder von unserem heutigen 12. des Monats? Gerne beteilige ich mich damit wieder an Caros Fotoprojekt "12 von 12". Die dominierende Farbe meiner Bilder heute: gelb. Wir durften nämlich dabei sein, als mein Schwiegervater ein besonderes Geburtstagsgeschenk einlöste: Eine Fahrt in einer Postkutsche von 1894! Das war ein wunderbares Erlebnis, in dieser liebevoll restaurierten Kutsche, gezogen von zwei kräftigen Kaltblutpferden, gemütlich durch die münsterländische Parklandschaft zu reisen. Heute bedaure ich besonders, euch zu den Bildern nicht auch den Soundtrack liefern zu können: das Klappern der Pferdehufe, das Rumpeln der Kutsche, das wiederholte Tönen des Posthorns. Aber kommt doch zumindest visuell einfach ein wenig mit: 

Samstag, 6. August 2016

Das Höchste im Münsterland (Samstagskaffee #73)

Wir sind hier gerade ganz im Sommerferienmodus. Der Liebste vielleicht am allermeisten, denn er ist tatsächlich im Urlaub und radelt gerade mit Freunden durch die Niederlande. Wir drei Daheimgebliebenen machen uns die Zeit aber auch schön und füllen sie mit dem ein oder anderen Ausflug in die Umgebung.
Gestern Nachmittag waren wir am Longinusturm. Dieser Aussichtsturm steht auf der höchsten Erhebung in den Baumbergen. Vor kurzem waren wir an einem sehr verregneten Tag hier schon mal vorbei gekommen und ich hatte den Kindern gesagt, dass wir an einem trockenen Tag nochmal herfahren könnten. Zudem hatte ich ihnen versprochen: Wer alleine bis nach oben und wieder hinunter läuft, darf sich im Café am Fuß des Turms ein Getränk nach Wahl aussuchen. 
Tja, was soll ich sagen: Unser dreijähriger Sohn und unsere einjährige Tochter stapften motiviert los. 256 Treppenstufen später war ich um zwei Orangensäfte ärmer. Von oben kann man über saftige Felder und grüne Wälder u.a. Billerbeck, Münster oder den Teutoburger Wald sehen, bei guter Sicht sogar bis ins Ruhrgebiet und die Niederlande:
Das Café im Turm heißt "1897", nach dem Baujahr des Turms, der 187 m über dem Meeresspiegel liegt. Ein lohnenswertes Ausflugsziel direkt in unserer Nähe!
PS: Auch wenn ich damit ausnahmsweise einen Freitagskaffee beim Samstagsplausch einschmuggle, verlinke ich diesen Post gerne wieder bei Andrea.

Dienstag, 2. August 2016

Gehäkelt: Tablet-Hülle

Nachdem ich vor kurzem bereits meinem E-Book-Reader eine neue Hülle verpasst habe, ist jetzt auch endlich mal unser Tablet-PC ordentlich angezogen worden. Die Wolle dafür fand sich noch im Fundus (nur das gelbe Knäuel war doch bereits etwas kleiner, als ich anfangs dachte...), der Knopf ebenfalls. Die Anleitung für das simple, schöne Muster findet sich *hier*. 

Donnerstag, 21. Juli 2016

Taktwechsel im Familienrhythmus

Seit neun Tagen geht auch unsere Jüngste nun in die KiTa. Die Eingewöhnung läuft gut, wie erwartet. Schon am zweiten Tag konnte ich ja mal für ein Stündchen gehen. In der zweiten Woche isst sie nun auch dort zu Mittag. Beim ersten Mal war ich dabei, um sie gegebenenfalls zu unterstützen. Nachdem aber auch die Erzieherinnen gesehen haben, dass sie mit Löffel und Gabel bereits prima alleine zurecht kommt, ist das jetzt auch schon nicht mehr nötig. In der nächsten Woche probieren wir mal, ob sie auch ihren Mittagschlaf dort macht. Das würde es sehr erleichtern, wenn ich im September wieder anfange zu arbeiten. 
Wenn die Anziehsachen zum Trocknen am KiTa-Zaun hängen, war es bestimmt ein guter Vormittag!
Für ihren großen Bruder ist diese Zeit offensichtlich auch sehr gewöhnungsbedüftig. Das ist für ihn doch eine größere Veränderung, als wir vorher dachten, dass nun seine kleine Schwester auch in seiner Kindergartengruppe ist und ich nun öfter mal dort geblieben bin. Es ist sicher gut, wenn er nach den Sommerferien in die Gruppe der Über-3-Jährigen wechselt und die beiden dann zwar nach wie vor in derselben Einrichtung sind, aber doch ihre eigenen Bereiche haben. Ein exklusiver Mama-Sohn-Tag in der letzten Woche hat ihm auch sichtlich gut getan.
Und ich? Hatte mir für diese 3 Wochen bis zu den KiTa-Ferien, in denen ich jetzt vormittags mehr und mehr kinderfreie Zeit habe, natürlich (typisch!) wieder viel zu viel vorgenommen. Eigentlich wollte ich die Zeit am Schreibtisch zum Arbeiten nutzen; einige Texte müssen noch geschrieben oder redigiert werden. Stattdessen steht meistens der Haushalt auf dem Programm. Zudem ärgert mich seit zwei Wochen eine blöde Bronchitis, die mir ein wenig die Energie raubt. Außerdem sind die Nächte derzeit mal wieder recht unruhig und dienen daher auch nur begrenzt der Erholung.
Heute morgen habe ich mich deshalb mal spontan anders entschieden und bin vom Kindergarten aus direkt ins Freibad gefahren. Alleine! Das habe ich noch nie gemacht, glaube ich. Hier gönne ich mir gerade mal ein Stündchen für mich: lesen, Vitamin D tanken, ein paar ordentliche Bahnen schwimmen und danach von Sonne und Wind trocknen lassen. Manchmal muss das vielleicht auch mal sein, so eine kleine Auszeit...